Die Tabelle zeigt ausschließlich Teams mit einer einzigen Partie als Datengrundlage — das muss man klar sehen. Eine Quote von 6 % bei Naft oder 8 % bei Celik klingt verlockend niedrig, aber hinter jedem dieser Werte steckt buchstäblich ein einziges Spiel. Das ist kein Muster, das ist Rauschen.
Dazu kommt der Zeitpunkt: Saisonende bedeutet verzerrte Motivation auf beiden Seiten — Teams, die nichts mehr zu verlieren haben, spielen oft offener und produzieren damit mehr Ecken, nicht weniger. Wer heute Under 10 Corners spielen will, sollte sich auf Ligen konzentrieren, in denen die Saison noch läuft und Abstiegskampf oder Titelrennen taktische Vorsicht erzwingen — nicht auf Einzeltreffer-Datenpunkte wie San Martín Burzaco. Der Gesamtdurchschnitt von 27 % spricht eine deutliche Sprache: Das ist kein freundlicher Markt.
