Die Zahlen oben sehen auf den ersten Blick interessant aus, aber der Kontext ist entscheidend: Sämtliche Top-Einträge basieren auf einem oder zwei Spielen. Bei Deportivo Español oder Fénix von einem "Muster" zu sprechen, wäre schlicht falsch — das ist Rauschen, kein Signal. Frühsaisonale Daten aus südamerikanischen Ligen sind ohnehin mit Vorsicht zu genießen, da Kaderrotation und fehlende Spielpraxis die Eckballdichte stark verzerren können.
Der Markt selbst ist strukturell eng: Eine Trefferquote von 32% im Schnitt bedeutet, dass Under 10 Corners die klare Außenseiterposition bleibt. KÍ fällt auf, weil die Faröer-Liga traditionell weniger intensive Pressingstrukturen zeigt — dort ist der Ansatz zumindest diskutabel. Überall sonst würden wir diesen Markt aktuell komplett ignorieren, bis deutlich mehr Spieltage vorliegen.
