Das 85%-Schnitt über fast 200 Partien klingt einladend, aber der Kalender zeigt Frühsaison — und genau da entstehen die Fallen. Teams wie ZaKiDok oder PeKa mit makellosen Quoten über sieben, acht Spiele sind noch keine statistisch belastbare Aussage; ein defensiv stabilisiertes Kader oder ein Trainerwechsel, den die Tabelle nicht abbildet, kann diese Serien schnell brechen.
Der echte Ansatz hier: nicht blind den 100%-Trägern hinterherlaufen, sondern schauen, ob die Gegner dieser Teams ähnliche Muster zeigen. Kairat W zum Beispiel — Frauenfußball hat strukturell andere Tordichten als die männlichen Pendants, und ein pauschaler Vergleich über Ligen hinweg verzerrt das Bild. Wer heute handelt, filtert nach Ligakontextanz und Gegnerform, statt sich von sauberen Prozentzahlen blenden zu lassen.
